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Billy
Idol hat musikalische Brücken
zwischen Punk und Hardrock gebaut. Der
schockblonde Rockrebell, der die Musikwelt
mit Rebel Yell, Dancing with
Myself, Flesh for Fantasy und Cradle
of Love faszinierte, feierte jüngst
mit der CD Devil’s Playground
ein erstaunliches Comeback. Nach mehr als
einem Jahrzehnt zieht es den Punk-Provokateur
wieder auf die Bühnen zurück, die er mit
schrillen Songs, aggressiven Attitüden
und dem Charme des Mittelfingers eroberte.
Im Juli gibt Billy Idol
drei Konzerte in Berlin, Hamburg und Bonn.
Der in England
geborene Billy Idol traf
bei den Sex Pistols, The Clash und
Generation X, deren Sänger er schließlich
wurde, auf Gleichgesinnte. Anfang der 80er
Jahre zog er nach New York und dann weiter
nach Los Angeles, wo er heute noch lebt.
Der internationale Durchbruch gelang ihm
mit Rebel Yell (1984),
das in Deutschland die Nr. 2 der Charts
erreichte. Die Single Sweet
Sixteen vom dritten Album Whiplash
Smile entwickelte sich hier zu
seiner erfolgreichsten Hitsingle.
Ein schwerer
Motorradunfall, bei dem er nur knapp dem
Tod entkam, überschattete die Veröffentlichung
der CD Charmed Life, die
dennoch Furore machte. An den Rand der
Existenz führte ihn ungezügelter
Drogenkonsum. Erst mit dem totalen Rückzug
ins Private kam die Besinnung.
Billy
Idol hat die Exzesse hinter sich
gelassen, aber in seiner Musik und live
ist er nach wie vor kompromisslos
geblieben. Mit Devil’s
Playground „zoomt er den Hörer
zurück in die Zeit, wo nach harten Nächten
noch keine Kopfschmerzen klopften und
einem ganz viele Dinge ganz wunderbar
scheißegal waren“ (Stern).
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