"Genug!"sagte Billy Idol,
"2005 ist für einen echten Punkrocker
der Zeitpunkt um zu zeigen, was er kann."
Nachdem er sich aus dem Musikbusiness zurückgezogen
hatte - "to regenerate, get free of
myself and make an album for the right
reasons" - hat Billy Idol nun ein Album
fertig gestellt, auf dem zum ersten Mal seit
mehr als zehn Jahren wieder neue Songs zu
finden sind. Der treffende Titel des Albums
ist Devil's Playground. Diese CD, von der man
nicht weiss, ob sie vielleicht nach einem Ort
tief im Innern des Idols benannt wurde, wird
am 21. März 2005 erscheinen und ist die erste
des englischen Rockers auf CSP Records /
Sanctuary Records.
Die erste Single "Scream" ist ein
down and dirty Love Song, der die typische
Gitarren-Handschrift von Steve Stevens trägt
und Idol's typischen Rock 'n' Roll Style, wie
wir ihn seit Rebel Yell kennen, präsentiert.
Billy Idol wird weithin als einer der
entscheidenden Künstler gewürdigt, die zum
rasanten Boom des Musikfernsehens beigetragen
haben, denn er verstand es, Kontroversen auf
den Fernsehbildschirm zu bringen. Bei seinem
neuen Video zu "Scream", das Anfang
nächsten Jahres fertig sein wird, kann man
gespannt erwarten, ob Billy Idol die
Videokunst wiederum neu definieren wird.
Devils's Playground gleicht einer Reise, die
einlädt Idols musikalische Seele, seine Einflüsse
und seinen Geschmack kennen zu lernen. Der
Trip startet kraftvoll mit dem Opener
"Super Overdrive", gefolgt von der
Punk Hymne "World Coming Down", die
Anleihen an seiner eigenen Geschichte im
Bromley Contingent nimmt - der Gang, zu der
Siouxie Sioux, Steve Severin, Mick Jones und
andere Anhänger der Sex Pistols gehörten -
auch Idols frühere Band Generation X.
Insgesamt finden sich auf dem Album dreizehn
Songs, die es zu entdecken gilt.
Während der letzten Jahre haben Billy Idol
und seine aktuelle Band, zu der neben dem
Gitarristen Steve Stevens der Drummer Brian
Tichy, der Bassist Stephen McGrath und
Keyborder Derek Sherinian gehören, mit ein
paar Auftritten in den USA die Maschine wieder
richtig zum Laufen gebracht. Billy hatte zwar
schon über ein neues Album nachgedacht, aber
noch keine Songs geschrieben, die er aufnehmen
wollte. Nach einem grossartigen Konzert im
Hammerstein Ballroom in New York im letzten
Jahr und Gesprächen mit Merck Mercuriadis
(CEO der Sanctuary Group Inc.) tat Billy Idol,
was er selbst nicht erwartet hätte: er
unterschrieb einen neuen Plattenvertrag.